A 2 Südautobahn, Brunnen und Ankerwände im Baulos Wolfsberg – St. Andrä, Kärnten

Auftraggeber:
Amt der Kärntner Landesregierung

Ort:
Kärnten
Österreich

Im Baulos Gräbern-Wolfsberg waren umfangreiche Hangsicherungen erforderlich, da der Untergrund durch außerordentlich rutschgefährdete Böden und Felsformationen aufgebaut war. Der meist glimmerreiche Hanglehm sowie völlig verwitterter Glimmerschiefer lag bis zu einer Tiefe von ca. 20 m in völlig zersetzten Zustand vor. Der Fels ist überwiegend myllonitisiert und bis in große Tiefen entfestigt.

Im wesentlichen kamen für die Hangsicherungen die nachfolgenden Konstruktionen zur Ausführung:

Brunnenwände: Die Brunnen mit einem elliptischen Querschnitt von 5 x 8 m und Tiefen bis zu 40 m verdübeln als Stahlbetonpfeiler die rutschgefährdeten Hänge. Der Achsabstand wurde generell mit 10 m festgelegt. Die freie Standhöhe variiert von 1 – 17 m.

Ankerwände: Für die Ankerwand Wolfsberg waren vorgespannte Litzenanker mit Tiefen bis zu 75 m und Ankerkräften bis zu 1200 kN zur Hangsicherung notwendig.

Pfahlwände: Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,2 m und Tiefen bis 28 m wurden zur Verdübelung kritischer Hangabschnitte eingesetzt.

Ergänzend zu diesen Maßnahmen wurden Ankerrippen, Ankerplatten, Steinstützkörper sowie umfangreiche Entwässerungsbohrungen ausgeführt.

Unsere Leistungen:
(als Sachbearbeiter bei o. Univ. Prof. Dipl.-Ing. H. Brandl)

• Ausarbeitung der Hangsicherungsvariante
• Durchführung der Zugversuche und Baubetreuung

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