Dornbirner Sparkasse, Dornbirn, 2004

Auftraggeber:
Dornbirner Sparkasse

Ort:
Dornbirn, Vorarlberg, Österreich

Für den Erweiterungsbau der Dornbirner Sparkasse war eine Baugrube mit ca. 7 m Tiefe erforderlich. Der Gebäudegrundriss ist stark gegliedert und reicht auf 2 Seiten direkt an bestehende Nachbargebäude heran. Entlang der anderen Baugrubenseiten war die Sicherung der Straßen erforderlich.

Für die Herstellung der Baugrube wurden Nagelwände mit 4 – 8 m langen IBO-Nägeln, sowie eine Nagelwand mit vorgespannten Ankern hergestellt. Zur Unterfangung der Gebäude, welche sehr nahe an die Außenwände des geplanten Neubaus heranreichen, wurde eine Hochdruckbodenvermörtelung (HDBV) verwendet. Zur Aufnahme des Erddruckes wurde die Hochdruckbodenvermörtelung mit kurzen Vorspannankern mit einer Ankerkraft von 200 kN verankert.
Die Kontrolle des Setzungsverhaltens der Nachbargebäude erfolgte durch ein Präzisionsnivellement, wobei im Bereich der Unterfangung maximale Setzungen von 1,0 cm festgestellt wurden. Im Bereich der Nagelwände traten Setzungen in einer Größenordnung bis zu 3 cm an den Nachbargebäuden ein. Zur Kontrolle der Wanddurchbiegungen wurden hochpräzise Clinometer verwendet (Meßgenauigkeit: 0,001 mm/m).

Unsere Leistungen:
• Geotechnisches Gutachten
• Entwurf und erdstatische Berechnung der Baugrubenumschließung
• Überwachung der Spezialtiefbauarbeiten

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