Seegalerie, Bregenz, 1989

Auftraggeber:
Amt der Landeshauptstadt Bregenz

Ort:
Bregenz, Vorarlberg, Österreich

Für die Errichtung des 6-geschoßigen Gebäudes im dicht bebauten Stadtgebiet von Bregenz war der Aushub einer ca. 7 m tiefen Baugrube erforderlich. Das Areal liegt in unmittelbarer Nähe zum Bodensee; der Grundwasserspiegel lag daher während der Ausführungszeit in einer Tiefe von 1,5 – 2,0 m unter Gelände. Der Untergrund ist durch mächtige Seetonablagerungen gekennzeichnet, welche durch eine dünne Kiesschicht überlagert werden.

Das Gebäude wurde in Kernbauweise hergestellt, wobei die Abstützung der Baugrubenumschließung auf den zuvor hergestellten Bauwerkskern erfolgte. Die Grundwasserabsenkung erfolgte über eine Vakuumanlage. Zur Sicherung der Stützbermen für die Errichtung des Bauwerkskernes wurde Spritzbeton mit kurzen Erdnägeln verwendet.

Unsere Leistungen:
• Beurteilung der vorgeschlagenen Varianten für die Herstellung der Baugrube
• Überwachung der Tiefbauarbeiten (als Amtsachverständiger im Auftrag der Baubehörde, Stadt Bregenz)

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