Storebaelt Crossing, Dänemark,

Auftraggeber:
MT Group, Arbeitsgemeinschaft zur Errichtung der Tunnel zwischen Korsør und Sprogø; Kopenhagen-Korsør, Dänemark
Zur Verkehrsverbindung von Seeland (Sjælland) und Fünen (Fyn) wird unter dem Großen Belt (Storebælt) ein 8,7 km langer, zweiröhriger Eisenbahntunnel errichtet. Daneben wird eine ebensolange Autobahnbrücke mit einer größten Stützweite von 1624 m gebaut. Im Anschluß folgt eine etwa 8 km lange kombinierte Eisenbahn-Autobahnbrücke. Im Oktober 1991 ereignete sich beim Vortrieb des Tunnels ein Unfall, bei dem Wasser durch den Meeresboden in den Tunnel eintrat. In der Folge wurden 2 Tunnelbohrmaschinen, die Baugrube und die bis dahin fertiggestellten beiden Tunnelröhren unter Wasser gesetzt. Eine Expertengruppe (Joint Task Force) klärte in 10-monatiger Arbeit die Ursachen und erarbeitete Maßnahmen für den weiteren Vortrieb. Ebenso galt es Ausbruchs- und Sicherungsmaßnahmen für die 32 Querschläge zwischen den beiden Tunnelröhren festzulegen.
Unsere Leistung:
• Mitwirkung in der Joint Task Force zur Beurteilung der geotechnischen,
hydrogeologischen und
bodenmechanischen Aspekte
• Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Querschläge“ (Cross Passages)

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