Verlängerung Arlbergtunnel, Offene Bauweise, St.Anton a.A., 2001

Bauherr:
Österreichische Bundesbahnen

Auftraggeber:
Österreichische Bundebahnen

Ort:
St. Anton a. A., Tirol, Österreich

Funktion:
Ausbau

Fertigstellung:
2001

Der bestehende Arlbergtunnel wird in offener Bauweise ca. 420 m nach Osten verlängert, eingeschüttet und als Lawinenschutz mit einer Steinschlichtung versehen. Er nimmt an seinem östlichen Ende die Weichenanlage des neuen Bahnhofes auf und erhöht dadurch die Wintersicherheit des Bahnbetriebes. Die Verlängerung des Arlbergtunnels schützt das Ortszentrum und den westlichen Ortsteil von St. Anton a. A. auch vor Lärmbelästigung durch den Bahnbetrieb.
Der Übergang vom Korbbogenprofil des Arlbergtunnels auf das Kastenprofil der „Offenen Bauweise“ wird mit einer ca. 1,0 m starken Brillenwand hergestellt. Als Tunnelregelquerschnitt gelangt ein Rechteckquerschnitt zur Ausführung, welcher an den Rahmenecken angevoutet ist. Die Rahmenecken Wand-Decke sind auch an der Außenseite abgeschrägt. Im westlichen Teil der Offenen Bauweise im Bereich des Bahnhofes St. Anton a. A. wird der Querschnitt kontinuierlich von einem 4-gleisigen auf einen 2-gleisigen Querschnitt in Richtung Bludenz zusammengeführt.

Um die hohen Lawinenlasten in den Untergrund ableiten zu können, und aufgrund der hohen Belastung wurde die Dimensionierung der Sohlplatte mit 1,00 – 1,20 m, die der Wände mit 0,8 – 1,20 m und die der Decken mit 1,00 m – 1,20 m durchgeführt.

Um das Eindringen von Sickerwässern bei der zugeschütteten Tunnelröhre zu verhindern und den Beton vor etwaigen schädlichen Einwirkungen zu schützen, wird ein flächenhaftes Abdichtungssystem in der Form einer verklebten 2-lagigen Elastomerbiumenabdichtung vorgesehen.

Unsere Leistungen:
• Örtliche Bauaufsicht:
Oberbauleitung-Stv

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