Wolfsgrubentunnel mit Fluchtstollen, St. Anton a. A., 2002

Bauherr:
Österreichische Bundesbahnen

Auftraggeber:
Österreichische Bundesbahnen

Ort:
St. Anton a. A., Tirol, Österreich

Funktion:
Streckenneubau

Fertigstellung:
2002

Das Projekt St. Anton beinhaltet, die Verlegung der Arlbergbahnstrecke zwischen St. Jakob und St. Anton an die Südseite des Stanzertales, sowie den zweigleisigen Ausbau dieser Strecke, wobei sich der überwiegende Teil der Trasse im Tunnel erstreckt. Der Wolfsgrubentunnel weist eine Länge von ca. 1743 m (km 97,357 bis km 99,100) auf, der Fluchtstollen mit einer Länge von 175 m zweigt ca. 830 m nach dem Ostportal in Richtung Norden ab.
Der bergmännische Vortrieb nach den Methoden der „Neuen Österrreichischen Tunnelbauweise NÖT“ erfolgt auf einer Länge von ca. 1563 m, die Baumaßnahmen der offenen Bauweise auf ca. 180 m. Der Vortrieb erstreckt sich durch sehr wechselnde und schwierige geologische Verhältnisse von vier Angriffspunkten aus. Der gesamte Tunnelquerschnitt wird in zwei Teilen (Kalotten- und Strossenvortrieb) hergestellt. Im westlichen Bereich ist eine Aufweitung des Ausbruchsquerschnittes von rd. 110 m² auf 160 m² im Übergang zur offenen Bauweise vorgesehen.

Im Endausbau erhält der Tunnel – Querschnitt ca. 72 m² – eine gewölbeförmige Betonauskleidung. Im Eingangsbereich des Fluchtstollens wird eine Rettungsschleuse eingebaut.

Unsere Leistung:
• Örtliche Bauaufsicht:
Oberbauleitung-Stv

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